Industrietaugliche Netze

SenzaNET ist für niedrige Datenraten ausgelegt und belegt daher nur einen sehr geringen Teil des zur Verfügung stehenden Frequenzbandes. Durch selektive Nutzung der Bandbreite und redundante Übertragung wird maximale Robustheit gegenüber Störungen erreicht: 
  • Die Zeitsynchronisation aller Knoten im Netz erlaubt es, jedem Knoten einen vorbestimmten Zeitschlitz für die Kommunikation zuzuweisen („Time  Division Multiple Access - TDMA) und damit Störungen der Knoten untereinander auszuschliessen.
  • Der IEEE 802.15.4 Funkstandard nutzt das Frequenzspreizverfahren „Direct Sequence Spread Spectrum (DSSS)“. Dabei wird das Signal über einen Teil des Frequenzbandes verteilt und damit unempfindlich gegenüber schmalbandigen Störungen.
  • Channel Hopping ist eine erprobte und effektive Strategie um Interferenzen mit anderen Funktechnologien zu umgehen. Interferenzen durch Mehrwegeausbreitung können durch Channel Hopping ebenfalls unterbunden werden. SenzaNET nutzt einen schnellen Hopping-Algorithmus, so dass die Netz-Performance auch unter extremen Bedingungen erhalten bleibt. 
ISM Kanäle Channel Hopping
SenzaNET kombiniert TDMA, DSSS und Channel Hopping mit Mesh-Networking. Zusätzlich greift ein Mechanismus zum Prüfen und ggfs. Wiederholen einer Nachricht. Feldtest haben gezeigt, dass damit die Zuverlässigkeit der Übertragung auch in rauen industriellen Umgebungen bei über 99,9% liegt. Darüber hinaus bietet SenzaNET Redundanz, um den Ausfall einzelner Netzwerkkomponenten abzusichern. Dies wird zum einen durch redundante Maschentopologie innerhalb des drahtlos-Netzwerks realisiert, zum anderen können auch die Netzzugangspunkte und Gateways redundant ausgelegt werden. 
 

Twitter

twitter_icon

Tags