Eine solche Auslegung erfolgt in drei Schritten:
Im
ersten Schritt werden alle zur Verfügung stehenden Funkkanäle auf
Störquellen, z.B. WLAN-Router oder Bluetooth-Geräte, untersucht. Obwohl
alle SenzaNET-Geräte ihr eigenes Signal aus diesem
„Hintergrundrauschen“ herausfiltern können, sollten Kanäle mit starken
Fremdsignalen vermieden werden. Bei niedrigerem
Signal-Rausch-Verhältnis steigt die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne
Datenpakete wiederholt werden müssen, was zu einem erhöhten
Energieverbrauch und verlängerter Latenzzeit führt.
In SenzaNET können durch sog. „blackmailing“ bestimmte Kanäle gemieden werden.
Wenn WLAN-Netze parallel zu SenzaNET betrieben werden, kann man so
Kanäle reservieren und maximale Funkperformance sicherstellen.
Nachdem
im ersten Schritt die Funkumgebung lokal getestet wurde, folgt die
Prüfung der Verbindungsqualität und der Funkreichweite zwischen zwei
Knoten.
Im
letzten Schritt werden dann die Netzknoten entsprechend der Ergebnisse
von Schritt 1 und 2 im Gelände platziert und Test-Datenpakete über
einen längeren Zeitraum verschickt.
Das Ergebnis ist die Statistik
der Übertragungsparameter. Hier sieht man u.a. wie oft SenzaNET
Datenpakete wiederholen musste. Typisch sind Wiederholungsraten kleiner
0,1%.
Für die meisten Anwendungen ist es
vollkommen ausreichend, die Knoten im Feld zu platzieren und
anschliessend über die SenzaWMS-Oberfläche die Linkqualität zu
überprüfen.
Wenn die Latenzzeit und der Energieverbrauch optimiert werden sollen, empfehlen wir ein Funkengineering.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung
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