Integration von SenzaNET in ModBus

Wenn drahtlose Netze mit existierenden Feldbus-Infrastrukturen integriert werden sollen, entsteht der größte Aufwand in der Regel nicht auf Seiten des drahtlos-Netzes. Vielmehr stellt die Zusammenführung der drahtlosen und der drahtgebundenen Teile des Gesamtsystems meistens die größte Herausforderung dar.

E-Senza ist angetreten, um diese Situation grundlegend zu ändern und nicht nur die Vorteile drahtloser Technologie nutzbar zu machen, sondern auch sicherzustellen, dass diese durch erhöhte Implementierungsaufwendungen nicht wieder verloren gehen.

 modbus integration
Im Falle von ModBus fehlte bisher eine einfache Möglichkeit, die im ModBus-Protokoll definierten „Input“ und „Output“ Register auf die Geräte-Schnittstellen im drahtlos-Netz abzubilden. Unser neues SenzaGate SG131 bietet nun diese Möglichkeit durch Software-Konfiguration der Register, die vom Anwender direkt und ohne spezielle Kenntnisse vorgenommen werden kann.

Gleichzeitig werden die Einstellungen des drahtlos-Netzes über einen separaten Maintenance-Port des SG131 vorgenommen. Dies kann entweder ein zweiter TCP-port sein, der auf demselben Ethernet aufsetzt wie ModBus-TCP, oder es wird ein USB-port am SenzaGate verwendet. Auf diese Weise bleibt der Datenaustausch über ModBus auf die reinen Nutzdaten beschränkt, was die Integration dramatisch vereinfacht.

Der ModBus-Master nutzt die Standard-Funktion “Read Holding Registers” des ModBus-Protokolls, um Daten aus SenzaNET zu bekommen. Dieser Datenaustausch funktioniert in exakt gleicher Weise wie für verdrahtete Geräte !

 

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